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Datenökosystem entwickeln

Ein starkes Daten-Ökosystem verbindet Daten, Akteure und Akteurinnen sowie leistungsfähige Infrastrukturen, um verlässliche und nutzbare Datenräume zu schaffen – als Grundlage für Innovation, Zusammenarbeit und datenbasierte Lösungen in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Berg mit Straße, auf der sich ein Lichtstrahl befindet unter einem Sternenhimmel © Samir  - AdobeStock
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Datenökosystem entwickeln

Österreichisches Datenökosystem: Aus Daten Werte schaffen

Unternehmen und die Verwaltung befinden sich in einem grundlegenden Wandel, um Daten intelligent nutzbar zu machen. Denn Daten sind ein strategisch wichtiges Asset, um Mehrwerte zu generieren.
Frau und Mann sitzen vor dem Laptop © Cavan for Adobe  - AdobeStock

GAIA-X Hub

Das nationale Datenökosystem zeichnet sich durch eine aktive Community aus Wirtschaft, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Initiativen aus.

 

Die Akteure sind international vernetzt und bringen sich in europäische Initiativen z. B. GAIA-X (Gaia-X Hub Österreich) und in International Data Spaces Association (IDSA) ein.

GAIA-X Hub

Die Datenbereitstellung, die Weiterverwendung sowie das Teilen von Daten zwischen den Akteurinnen und Akteuren sind kritische Faktoren für die Entwicklung des österreichischen Datenökosystems.


Open-Data-Portal data.gv.at

Das Portal data.gv.at schafft eine offene Kultur, sorgt für Innovationen und fördert das Bewusstsein für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert von offenen Daten im Sinne der Transparenz und Effizienz.

Zwei Personen sitzen am Tisch und diskutieren über Tabellen und Grafiken

Öffentliche Services

Österreich liegt bei der Digitalisierung öffentlicher Services im europäischen Spitzenfeld, wie zum Beispiel mit dem Open-Data-Portal data.gv.at, das bereits über 50.000 Datensätze veröffentlicht hat.

Anwendungen

Die Datensätze wurden bereits für circa 750 neu entwickelte (registrierte) Anwendungen weiterverwendet.

Umfeldanalyse

In einer Umfeldanalyse der Wirtschaftsuniversität Wien wurden Stärken des österreichischen Datenmarktes analysiert.

dadeX: Gemeinsamer Rahmen für Datenaustausch in Österreich

Mit der Initiative dadeX (Data Exchange) wird ein österreichischer Rahmen für den Datenaustausch zwischen öffentlichen und privaten Akteurinnen und Akteuren geschaffen.

Ziel ist es, durch ein interoperables Data-Ökosystem anhand von standardisierten Schnittstellen einen sicheren und effizienten Datenfluss zu ermöglichen – als Basis für datenbasierte Geschäftsmodelle, smarte Services und eine moderne Verwaltung.


Datenvermittlungsdienste und datenaltruistischen Organisationen

Datenvermittlungsdienste und datenaltruistische Organisationen übernehmen eine zentrale Rolle in der europäischen und nationalen Datenwirtschaft. Durch klare rechtliche Rahmenbedingungen werden Datenaustausch, Datennutzung und Weiterverwendung verbessert und vertrauenswürdige Strukturen für eine funktionierende Datenökonomie geschaffen.

Die zuständige Behörde für Datenvermittlungsdienste (DVD) und datenaltruistische Organisationen (DAO) ist für Registrierung, Aufsicht und Labelvergabe gemäß dem europäischen Data Governance Act (EU 2022/868, DGA) sowie dem österreichischen Datenzugangsgesetz (DZG) verantwortlich.

Zentrale Themen im Überblick:

  • Registrierung über das Unternehmensserviceportal und rechtliche Prüfung der Voraussetzungen
  • Registerführung des nationalen Registers anerkannter Organisationen
  • Aufsicht und Beschwerden: Kontrolle der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben 
  • EU-Register: Eintragung registrierter Organisationen