SecPort – Lernportal für Cybersicherheit
Aufbau des Angebots
Das Portal umfasst unterschiedliche Lern- und Informationsangebote:
- Der Kurs „Grundlagen der Cybersicherheit“ vermittelt, wie häufige Bedrohungen wie Phishing oder Schadsoftware erkannt, persönliche Daten geschützt und digitale Geräte abgesichert werden können.
- Der Kurs „Beeinflussung“ zeigt, wie Informationsmanipulation, irreführende Inhalte und Desinformation erkannt und kritisch beurteilt werden können.
- Im Lernspiel „Cyber City Tycoon“ setzen sich die Spielenden aus der Perspektive von Cyberkriminellen mit realitätsnahen Betrugsformen auseinander. Dadurch lernen sie, deren Vorgehensweisen und Motive im Alltag besser zu erkennen.
- Ein Glossar in einfacher Sprache erklärt zentrale Begriffe der Cybersicherheit. Ergänzt wird das Angebot durch Leitfäden, Infografiken, Videos, Artikel und weitere praktische Hilfsmittel.
Die Materialien helfen dabei, digitale Risiken frühzeitig zu erkennen, sicherere Entscheidungen zu treffen und das eigene Verhalten im Internet zu reflektieren.
Methodologie
Das zugrunde liegende Cyber-Citizen-Lernmodell verbindet strukturierte E-Learning-Inhalte mit interaktiven Übungen, Videos, Quizfragen, Szenarien und Fallbeispielen. Kurze und vertiefende Lerneinheiten sowie spielerische Elemente berücksichtigen unterschiedliche Lernpräferenzen und unterstützen die Übertragung des erworbenen Wissens auf konkrete Alltagssituationen.
Nutzung und Verfügbarkeit
Die Lerninhalte können nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt und ohne feste Termine im individuellen Tempo bearbeitet werden. Es gibt keine Teilnahmegebühren und kein Bewerbungsverfahren. Für den Zugang zu den beiden Kursen ist allerdings eine Anmeldung beim Portal erforderlich.
SecPort ist nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch verfügbar. Die deutschsprachige Portalversion umfasst die beiden Kernkurse, das Spiel, das Glossar und weitere Materialien. Nach Angaben des Anbieters stehen die Projektmaterialien insgesamt in allen 24 Amtssprachen der Europäischen Union zur Verfügung.
Weiterführende Informationen
Dieser Beitrag beruht auf einem Artikel von Elisa Podaru, der auf der Europäischen Plattform für Digitale Skills und Jobs am 31. März 2026 veröffentlicht wurde.