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Staatssekretär Alexander Pröll © Valentin Brauneis  - BKA/Valentin Brauneis

KI-Kompetenzen für Österreichs Schulen

Das KI-Basiscurriculum schafft klare Standards für den souveränen Umgang mit Künstlicher Intelligenz und wird Grundlage für das neue AHS-Schulfach.

Künstliche Intelligenz (KI) | Digitale Kompetenzen

Klare Standards für KI-Kompetenzen

Künstliche Intelligenz verändert, wie wir lernen, arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Damit junge Menschen diese Entwicklung aktiv mitgestalten können, braucht es klare Standards für KI-Kompetenzen. Genau hier setzt das KI-Basiscurriculum des Aktionsplans KI-Kompetenzen für Österreich an. Das KI-Basiscurriculum wird künftig zu einer wichtigen Grundlage für das neue AHS-Schulfach „Informatik und Künstliche Intelligenz“. Der neue Lehrplan des Bildungsressorts orientiert sich an den Lernfeldern des Curriculums und stärkt damit systematisch den Aufbau von KI-Kompetenzen an Schulen.

Staatssekretär Alexander Pröll begrüßt diesen Schritt als wichtigen Erfolg für Österreich: „Künstliche Intelligenz darf kein Spezialwissen für wenige bleiben. KI-Kompetenzen müssen so selbstverständlich werden wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Mit dem neuen Lehrplan, dem österreichischen KI-Basiscurriculum und dem Aktionsplan KI-Kompetenzen schaffen wir die Grundlage dafür, dass junge Menschen KI verstehen, kritisch einordnen und verantwortungsvoll nutzen können.“

Bildungsminister Christoph Wiederkehr: "Künstliche Intelligenz verändert, wie wir lernen, arbeiten und Informationen einordnen. Daher ist es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig ein fundiertes Verständnis für KI entwickeln um sie effizient nutzen und verantwortungsbewusst damit umgehen können. Mit dem neuen Lehrplan „Informatik und Künstliche Intelligenz“ verankern wir diese Zukunftskompetenz systematisch in der Schule und stärken damit die digitale Mündigkeit junger Menschen."

Warum das KI-Basiscurriculum wichtig ist

Es schafft eine gemeinsame Sprache für KI-Basiskompetenzen und unterstützt den Transfer in unterschiedliche Bildungs- und Arbeitskontexte.

Für Schülerinnen und Schüler

KI verstehen, kritisch bewerten und souverän im Alltag anwenden.

Für Bildungseinrichtungen

Ein gemeinsamer Rahmen für praxisnahe und qualitätsgesicherte KI-Bildung.

Für Österreich

Mehr Vertrauen, Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität im Umgang mit KI.

KI-Kompetenzen als Bildungsstandard

Das KI-Basiscurriculum wurde im Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive für Österreich (DKO) im Auftrag des OeAD von einem Team der Universität für Weiterbildung Krems entwickelt. Es ist ein zentrales Fundament des Aktionsplans KI-Kompetenzen. Ziel ist ein gemeinsamer Orientierungsrahmen für den Aufbau von KI-Basiskompetenzen in Österreich. Das Curriculum unterstützt Bildungsanbieter, Bildungspolitik, Lehrende und Lernende dabei, KI-Kompetenzen gezielt, praxisnah und qualitätsgesichert zu vermitteln.

„Wir haben das KI-Basiscurriculum als Standard entwickeln lassen, damit KI-Kompetenzen im Rahmen einer breiten nationalen Strategie gestärkt werden können. Unser Ziel ist es, dass staatliche und private Bildungsanbieter dieses Curriculum nutzen – und dass sich Unternehmen, Bildungsinstitutionen und Bürger bei der Entwicklung von KI-Kompetenzen daran orientieren können. Das bringt ganz Österreich weiter“, erklärt Pröll.

  • Neues Schulfach "Informatik und Künstliche Intelligenz"
  • Sieben Lernfelder von KI-Verständnis bis Verantwortung
  • Alle Bildungsbereiche Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, Betriebe, Verwaltung
  • Europaweit kompatibel Orientierung an digitalen Kompetenzrahmen der EU

Sieben Lernfelder für ein KI-fittes Österreich

Das KI-Basiscurriculum schafft Orientierung dafür, was Menschen im Umgang mit KI wissen und können sollen. Es verbindet technisches Grundverständnis mit kritischer Reflexion, praktischer Anwendung und verantwortungsvoller Nutzung.

Hände von einem Mann schreiben auf einer Laptoptastatur. © BKA/Digital Austria  - BKA/Digital Austria
Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität stärken

Aktionsplan KI-Kompetenzen

Der Aktionsplan KI-Kompetenzen des Bundeskanzleramts verfolgt das Ziel, KI-Kompetenzen auf individueller und gesamtstaatlicher Ebene zu stärken. Dadurch sollen Teilhabe, Vertrauen, Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität ausgebaut werden. Der Aktionsplan bündelt bestehende Aktivitäten, nutzt Strukturen und Synergien und integriert neue Initiativen wie „She goes AI“ in gemeinsame Handlungsfelder. Das KI-Basiscurriculum bildet dafür eine wichtige Grundlage.

 

„Es schafft einen klaren, verständlichen Standard dafür, was KI-Basiskompetenzen in Österreich bedeuten – unabhängig davon, ob jemand in der Schule lernt, an der Universität studiert, Erwachsenenbildung nutzt, im Betrieb arbeitet oder in der Verwaltung tätig ist“, so  Staatssekretär Pröll.

Mehr erfahren

KI reflektiert und souverän nutzen

Mit der Aufnahme des KI-Basiscurriculums in den AHS-Lehrplan wird ein wichtiger Schritt gesetzt: Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen, die sie auf eine von Künstlicher Intelligenz geprägte Zukunft vorbereiten. So wird KI nicht nur als Technologie vermittelt, sondern als Thema, das Wissen, Verantwortung, Kreativität und kritisches Denken verbindet. Das stärkt junge Menschen – und macht Österreich als Bildungs-, Wirtschafts- und Innovationsstandort fit für die Zukunft.