Social-Media-Verbot: Round Table im Bundeskanzleramt zur technischen und rechtlichen Umsetzung
Im Bundeskanzleramt fand ein Round Table zum möglichen Social-Media-Verbot statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bildung und Zivilgesellschaft diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten über rechtliche und technische Fragen. Ausgangspunkt ist ein österreichischer Vorstoß auf europäischer Ebene, der bereits breite Aufmerksamkeit gefunden hat und nun weiter konkretisiert wird.
Breite Einbindung aller Perspektiven
Beim Round Table wurden bewusst unterschiedliche Perspektiven eingebunden. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung nahmen alle Parlamentsparteien, Bildungseinrichtungen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft teil.
Ziel ist es, die unterschiedlichen Anforderungen und Sichtweisen frühzeitig zu berücksichtigen und in einen offenen Diskurs einzubringen.
Wie wird der Vorschlag entwickelt?
Der Round Table ist Teil eines strukturierten Prozesses zur Entwicklung eines möglichen Social-Media-Verbots. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und daraus konkrete Lösungen abzuleiten.
Austausch
- Diskussion zentraler Fragestellungen
- Einbindung unterschiedlicher Sichtweisen
- Offener Austausch zwischen Akteuren
- Fokus auf relevante Handlungsfelder
Ausarbeitung
- Entwicklung rechtlicher Grundlagen
- Erarbeitung technischer Lösungsansätze
- Abstimmung nationaler Umsetzungsschritte
- Orientierung am EU-Blueprint
Umsetzung
- Zusammenführung der Ergebnisse
- Prüfung der Umsetzbarkeit
- Vorbereitung eines Lösungsvorschlags
- Ziel: Konzept bis Ende Juni