Digitalisierungsberichte
Die Digitalisierung ist eine große Chance für Gesellschaft und Wirtschaftsstandort.
Gemeinsam Österreich voranbringen
Wie kann Digitalisierung den Alltag der Menschen in Österreich erleichtern? Der Digitalisierungsbericht zeigt, wie moderne Technologien Behördenwege vereinfachen, Services beschleunigen und Informationen leichter zugänglich machen.
Im Fokus stehen konkrete Vorteile für Bürgerinnen und Bürger: digitale Amtswege von zu Hause, sichere Online-Identitäten, verständliche Plattformen und Unterstützungsangebote für alle Generationen. Innovative Projekte aus ganz Österreich helfen, Zeit zu sparen, Wege zu verkürzen und staatliche Leistungen einfacher zu nutzen.
Dabei wird deutlich: Verlässliche und nutzerfreundliche digitale Services entstehen durch die enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Gemeinden und Partnerorganisationen – zum Nutzen aller.
Aus dem Inhalt: Akteurinnen und Akteure im Bund
Das Bundeskanzleramt forciert Kooperationen, die neue Handlungsspielräume eröffnen. Das Miteinander von fachlicher und technischer Expertise ermöglicht innovative, bürgernahe und sichere Lösungen.
2024 setzt das Wirtschaftsministerium neue Maßstäbe in der Verwaltungsdigitalisierung: Sichere Prozesse, offene Standards und Datenhoheit bringen klare Vorteile für Wirtschaft, Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger.
Das mit dem Verwaltungspreis ausgezeichnete Bildungsportal bildung.gv.at vernetzt Lehrende, Lernende und Erziehungsberechtigte auf einer zentralen Plattform. Zur erfolgreichen Implementierung des Portals arbeiten verschiedene Akteurinnen und Akteure zusammen.
Kollaborationen haben den Fortschritt seit jeher geprägt. Gerade in der Digitalisierung zeigen sich ihre Stärken auch für Hochschulen, die durch technische Partnerschaften profitieren. Eine erfolgreiche Digitalisierung im Wissenschaftsministerium lebt von einer vielfältigen Akteurslandschaft.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) gestaltet seine IT-Landschaft neu – datenorientiert, strukturiert und zukunftsgerichtet.
Mit modernen IT-Lösungen gestaltet das Bundesministerium für Inneres die digitale Zukunft für Behörden und Bevölkerung und fördert effiziente Verwaltungsprozesse. 2024 gab es dafür in Zusammenarbeit mit Bundeskanzleramt und EU wichtige Weiterentwicklungen.
Das Sozialministerium setzt in der Analyse von Gesundheitsdaten sowie bei der niederschwelligen Bereitstellung von sozialen Unterstützungsleistungen auf digitale Kooperation.
Die Digitalisierung der Justiz wird in enger Abstimmung zwischen dem Bundesministerium für Justiz (BMJ) und den Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte vorangetrieben. Gemeinsam werden innovative Lösungen entwickelt und der Geschäftsbetrieb modernisiert.
Die modernen IT-Lösungen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) machen Prozesse rascher, einfacher und weniger anfällig für Fehler. Gemeinsam mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) und weiteren Partnern werden aus innovativen BMF-Konzepten erfolgreiche Tools.
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) nutzt digitale Lösungen auf vielfältige Weise – und kooperiert bei der Umsetzung von Digitalisierungsinitiativen und Datenprojekten mit Kooperationspartnern mit hoher fachlicher und technischer Expertise.
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) forciert in seinen vielfältigen Verantwortungsbereichen erfolgreich die Zusammenarbeit von Akteurinnen und Akteuren.
Das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) setzt für innovative und sichere digitale Lösungen auf eine enge Zusammenarbeit mit Organisationen im In- und Ausland. Das BMLV arbeitet eng mit anderen Ministerien und Behörden zusammen, etwa beim Aufbau sicherer Kommunikationsinfrastrukturen und bei der Entwicklung einheitlicher IT-Standards. Der regelmäßige Austausch von Erfahrungen und Best Practices trägt dazu bei, die digitale Transformation effizient und sicher zu gestalten.
Digitalisierungsinitiativen waren im Ressort im Jahr 2024 sehr breit gestreut. Wichtige Beiträge zur gemeinsamen digitalen Transformation wurden durch die Herausgabe strategischer Leitlinien, die Entwicklung konkreter Tools und den Ausbau der Infrastruktur geleistet.
Aus dem Inhalt: Beiträge aus den Ländern
Die Digitalisierung in der burgenländischen Landesverwaltung wird gesamtheitlich gedacht. Dafür wurden 2024 strategische Gremien etabliert und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit wurde auf ein neues Niveau gehoben.
Mit der Automatisierung des Förderprozesses für Solarspeicher und PV-Anlagen hat das Land Kärnten gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partnern einen wichtigen Schritt für Verwaltungsmodernisierung und Klimaschutz gesetzt.
Digitalisierung in der niederösterreichischen Landesverwaltung ist eine gemeinsame Aufgabe: Neben den Stellen, die sich explizit mit Digitalisierung beschäftigen, sind alle Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen, aktiv zur digitalen Transformation beizutragen.
2024 wurden in der Landesverwaltung die Stabsstellen „Change Management“ und „Digitale Innovation“ direkt beim Landesamtsdirektor aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit externen Stakeholdern und Unternehmen wurde intensiviert.
Das Land Salzburg setzt auch beim Einsatz von künstlicher Intelligenz auf die Zusammenarbeit von Dienststellen mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren, Partnerinnen und Partnern.
Digitalisierung wird in der Steiermark bürgernah sowie mit Blick auf nachhaltige Standortentwicklung forciert. Digitalisiert wurde 2024 auch die Jagdkarte.
Schneller, nachvollziehbarer, digitaler: Das Land Tirol forciert die zielgerichtete digitale Transformation der Verwaltung auch durch einen 2024 gestarteten, großen Beteiligungsprozess.
Das Land Vorarlberg bindet bei digitalen Transformationsprojekten nicht nur Gemeinden, sondern auch das Nachbarbundesland Tirol gezielt ein.
Wien entwickelte 2024 seine digitalisierungspolitischen Grundlagen weiter und erhöhte systematisch die digitalen Kompetenzen in den Dienststellen.
KI & Daten immer wichtiger
Immer mehr Menschen und Unternehmensverantwortliche beschäftigen sich vermehrt mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Damit diese sicher und verantwortungsvoll genutzt werden kann, gibt es umfangreiche Maßnahmen, Initiativen und Einrichtungen. Wichtige Wissensvermittlung erfolgt durch die Digitale Kompetenzoffensive für Österreich, die auch für die Verbreitung von KI-Basisinformationen steht.
READY FOR THE FUTURE
Smart verwalten.
Zukunft gestalten.
Die digitale Transformation ermöglicht Prozesse und Abläufe moderner zu gestalten. Die sichere und kluge Vernetzung von Daten und Registern ist Voraussetzung. Österreich geht von E-Government zu „Smart Government“. Digital werden ist mehr als neue Algorithmen, Codes und Maschinen. Menschen prägen mit Engagement, Kreativität und Kooperationsfähigkeit die digitale Zukunft. Um die gemeinsamen Ziele einer nachhaltigen Digitalisierung zu erreichen, ist koordinierte Anstrengung erforderlich.
BETTER TOGETHER Gemeinsam für ein digital erfolgreiches Österreich
Der gezielte Ausbau digitaler Netze und modernes E-Government für Menschen und Unternehmen fördern Österreichs digitale Transformation – und die damit verbundenen Effekte für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Der Bericht listet Umsetzungsprojekte der Bundesregierung sowie Aktivitäten der Bundesländer und des Städte- und Gemeindebundes. Die strategisch fundierte Zusammenarbeit ist ein Schlüsselfaktor für ein digital erfolgreiches Österreich. Kluge Kooperation und konsequente Umsetzung stärken.
NOW FOR TOMORROW Digitalisierung für Wachstum & Zukunftssicherung
Digitalisierung ist kein technologischer Selbstzweck, sondern Treiber für Wachstum und Zukunftssicherung. Der erste österreichische Digitalisierungsbericht der Bundesregierung zeigt Leitinitiativen und Projekte, welche die digitale Transformation der Verwaltung für Gesellschaft und Wirtschaft fördern. Er dokumentiert insgesamt 125 aktuelle Projekte und Leitinitiativen aller Ressorts und zeigt damit, wie digital Österreichs Bundesverwaltung heute schon ist.