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Roundtable "She goes AI": Am 29. Oktober 2025 lud Staatssekretär Alexander Pröll gemeinsam mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zu einem Roundtable zum Thema ?She goes AI?. © Christopher Dunker  - BKA

Bundesregierung will mit „She goes AI“ mehr Frauen in die KI bringen

Ein umfangreiches Bündel an Maßnahmen soll digitale Kompetenzen und insbesondere KI-Kompetenzen von Frauen stärken.

Digitale Kompetenzen | Künstliche Intelligenz (KI)

  • 19%
    aller KI-Fachkräfte in Österreich sind weiblich
  • 20,6%
    der Frauen in Österreich geben an, (sehr) viel Wissen über KI zu haben
  • 38,9%
    der Frauen in Österreich halten KI im Beruf für (sehr) nützlich
  • 22%
    des weltweiten KI-Talentpools sind Frauen
Eine Frau an einem Schreibtisch vor einem Laptop sitzend. © Mizuno  - Pexels
She goes AI

Schwerpunkte

  1. Netzwerk als zentraler Informations- und Beteiligungsrahmen unter einem gemeinsamen Label.
     
  2. Sichtbarkeit von weiblichen Role Models in der KI (v. a. in Wissenschaft, Forschung und Management)
     
  3. Ausbildungswege und Berufsbilder in der KI bekannt machen
     
  4. Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zu den Themen Frauen und KI und Kompetenzen in der breiten Öffentlichkeit (Geschlechterstereotypen entgegenwirken)
     
  5. Bias bekämpfen, um Diskriminierung entgegenzuwirken
     
  6. SGAI in der Verwaltung umsetzen – Integration in das Leiprojekt KI in Verwaltung

Ein starkes Netzwerk für Frauen und KI

She goes AI soll als gemeinsame, breit vernetzte Initiative einen relevanten Beitrag für die Entwicklung des KI-Standorts Österreich leisten. Institutionen aus allen Sektoren sind eingeladen, eigene Beiträge – von Bildungsinitiativen über Forschungsprojekte bis zu unternehmerischem Engagement – unter dem Dach von „She goes AI“ einzubringen.

Die gezielte Aktivierung weiblicher Talente stärkt den KI-Fachkräftepool in Österreich und erhöht Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Dabei bündelt She goes AI bestehende und neue Aktivitäten, schafft Orientierung, Sichtbarkeit und Identifikation und baut strukturelle Barrieren ab.

So sollen KI-Kompetenzen selbstverständlicher Teil weiblicher Bildungs- und Karrierewege werden. Die Initiative wirkt aktiv gegen Gender-Bias in KI-Systemen, stärkt faire, inklusive Technologien und ermöglicht eine chancengerechte, vertrauenswürdige KI-Kompetenzlandschaft.

Von den Basics bis zur Expertin

Mit der Initiative „She goes AI“ will die Bundesregierung Frauen fit für die KI-Zukunft machen.

Ziel #1

Kompetenzen erhöhen

KI-Kompetenzen bei Frauen von der Basis bis zu den höchsten Kompetenzstufen erhöhen und die Zahl der KI-Expertinnen steigern. Gezielt sollen auch PhD-Programm-Stipendien für Frauen im Bereich KI gefördert werden.

Ziel #2

Gleichstellung

Gender Mainstreaming zu KI im öffentlichen Bereich forcieren sowie Frauen-Schwerpunkte in laufende KIbzw. Kompetenzprogramme integrieren.

Ziel #3

Stabiles Netzwerk

"She goes AI" soll als breite nationale Allianz von Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft etabliert werden und die rasche Umsetzung des AI Acts unterstützen.


  • Wir stecken mitten im Zeitalter der KI, aber sie spiegelt noch immer bestehende Ungleichheiten wider: von stereotypen Frauenbildern bis hin zu echter Diskriminierung. Damit KI fair und zukunftsorientiert wird, müssen Frauen sie mitgestalten.
    Porträt Eva-Maria Holzleitner, BSc

    Eva-Maria Holzleitner BSc.

    Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
  • Österreich kann es sich nicht leisten, das Potenzial seiner digitalen Macherinnen ungenutzt zu lassen. „She goes AI“ ist ein wichtiger Schritt, damit Frauen in allen Lebensbereichen die digitale Zukunft selbstbewusst mitgestalten können.
    Porträt Doris Schmidauer

    Doris Schmidauer

    First Lady der Republik Österreich, Schirmherrin der Initiative SHE goes Digital ,Politikwissenschafterin, Managerin und Motivatorin

Maßnahmen

zum Schutz von Frauen und Mädchen in der digitalen Welt

  • Ausbildung Gezielte Aus- und Weiterbildung von Polizistinnen und Polizisten zum Schutz vor digitaler Gewalt.
  • Kennzeichnung KI-generierte Inhalte, wie im AI Act vorgesehene, kennzeichnen.
  • Recht Klare rechtliche Konsequenzen bei missbräuchlicher Nutzung von Deepfakes.

Ungleichgewicht bei KI-Wissen und Nutzung

Die Erhebung der Statistik Austria aus dem Jahr 2024 belegt ein Ungleichgewicht der Geschlechter im Wissen und der Nutzung und KI.

  • So sehen Frauen KI im eigenen Beruf weniger positiv: Nur 38,9 % der Frauen halten KI für (sehr) nützlich versus 47,3 % der Männer.
  • 20,6 %  der Frauen schätzen ihr Wissen über KI als (sehr) hoch ein, im Vergleich zu 33 % der Männer.
  • Die Einschätzung der Chancen der zunehmenden KI-Nutzung fällt bei Frauen um rund ein Drittel geringer aus.

  • Künstliche Intelligenz ist eine Zukunftstechnologie, der wir uns nicht verschließen dürfen – und die alle mitgestalten sollen.

    Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretär Alexander Pröll

    gemeinsames Statement
  • Mit „She goes AI“ schaffen wir mehr Chancen für Frauen, sich aktiv in die KI-Welt einzubringen. Damit erhöhen wir nicht nur die digitale Kompetenz, sondern auch die Innovationskraft unseres Landes.

    Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretär Alexander Pröll

    gemeinsames Statement
  • Wir setzen einen klaren Schwerpunkt auf Gleichberechtigung in der digitalen Welt – damit Frauen zu aktiven Anwenderinnen werden und als Mitgestalterinnen von Technologie in Wissenschaft und Forschung sichtbar sind.

    Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretär Alexander Pröll

    gemeinsames Statement