fallende 0 und 1 Zahlen, Digital Austria Fahne in bunt mit auslaufenden Pixeln rechts. Künstliche Intelligenz - KI, Artificial Intelligence - AI

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ. MENSCHLICH BETRACHTET.

Chancen ermöglichen.
Risiken managen.

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KI-Regulierung: Antrag für die KI-Servicestelle im Parlament eingebracht. Österreich ist neben Spanien und Niederlande eines der ersten Länder mit einer KI-Servicestelle.
Es ist sinnvoll, die Technologie zu regulieren, ohne dabei Innovation zu hemmen.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Ziel ist es, KI-Lösungen im Sinn einer digitalen Verantwortungsgesellschaft und europäischer Werte einzusetzen.

Europäischer AI-Act

Der finale Entwurf des AI Acts (vorläufige politische Einigung auf EU-Ebene war am 8. Dezember 2023) ist angekündigt. Österreich ist bereits jetzt in der Umsetzung und bereit für die neue Regulierung von KI.
Mit dem weltweit ersten Rechtsrahmen für KI setzt die Europäische Union einen wichtigen Meilenstein, um die Vorteile der Technologie zu nutzen und die Risiken zu minimieren.
Es ist auch ein Regelwerk, das als Vorbild für andere Staaten sein kann.

Entwicklungen in dem Bereich der Künstlichen Intelligenz schreiten voran. Die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen verdoppelt sich etwa alle 3,5 Monate.
Verstärkter Einsatz von Künstlicher Intelligenz kann Österreich bis 2035 rund sieben Milliarden Euro mehr Wertschöpfung bringen. 

Österreichische Vorreiterrolle bei KI-Politik

Der AI Act sieht eine nationale Stelle vor, welche die neuen Regeln koordiniert und kontrolliert. Dies wird in Österreich die KI-Servicestelle sein, welche in dem Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) verankert wird. Ein entsprechender Antrag wurde am 22. Jänner 2024 im Verfassungsausschuss des Parlaments verhandelt.
Ab Inkrafttreten des derzeit final verhandelten AI-Acts sollen die Vorarbeiten der Servicestelle für die Schaffung einer KI-Behörde mit den Aufgaben der Zertifizierung und Marktüberwachung genutzt werden.

AI Advisory Board

Mit dem AI Advisory Board schaffen wir eine Gremien, das die Bundesregierung und die KI-Servicestelle bei der Umsetzung des AI Acts und die Nutzung von Chancen der KI beraten soll.

Staatssekretär Florian Tursky
KI: Chance für MEdien

Künstliche Intelligenz ist eine große Chance für Medien, die nicht verpasst werden darf, sie bringt aber auch eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich.

Ministerin Susanne Raab
KENNZEICHNUNG

Dank an alle, die ihre Expertise und Erfahrung zum Thema KI in unser AI Advisory Board einbringen. Sie werden eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, politische Initiativen und Entscheidungen im KI Kontext bestmöglich zu fundieren.

Ministerin Susanne Raab und Staatssekretär Florian Tursky
WETTBEWERBSVORTEIL

Eine sinnvolle Regulierung schafft einen Wettbewerbsvorteil für den Standort, die Unternehmerinnen und Unternehmer und auch in weitere Folge für alle Anwenderinnen und Anwender von KI-Systemen. Es bringt keinem Entwickler etwas, wenn er eine geniale digitale Lösung mithilfe von KI entwickelt, die dann kurz danach verboten wird. Für die Bürgerinnen und Bürger schafft die KI-Servicestelle Transparenz und Schutz ihrer persönlichen Daten.

Staatssekretär Florian Tursky
SICHERHEIT

Wir haben einen offenen Zugang zu Künstlicher Intelligenz, der das Potenzial fördern möchte, ohne die Schattenseiten zu ignorieren. Mit der Errichtung der KI-Servicestelle in der Telekom Regulierungs-GmbH können wir sicherstellen, dass die KI-Systeme, die in der EU auf den Markt gebracht und in der Union verwendet werden, sicher sind und die Grundrechte und Werte der EU wahren.

Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für Digitalisierung Eva-Maria Himmelbauer
FORTSCHRITT & WOHLSTAND

Die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz ist ein entscheidender Faktor für unseren technologischen Fortschritt und Wohlstand. Dabei ist es unerlässlich, eine ausgewogene Balance zwischen Förderung und Innovation und der Notwendigkeit einer Regulierung zu finden. Dies erfordert einen sensiblen Ansatz, um sowohl die Potenziale der KI zu nutzen als auch mögliche Risiken zu minimieren.

Abgeordneter zum Nationalrat und Bereichssprecher für Digitalisierung Süleyman Zorba
BEDINGUNGEN FÜR MEDIEN

Mir geht es darum, die besten Bedingungen zu schaffen, dass heimische Medien mit neuen Technologien wie KI bestmöglich arbeiten können.

Ministerin Susanne Raab

Hochkarätige Expertise im AI Advisory Board

Im selben Antrag an den Nationalrat ist auch die Errichtung eines ebenfalls bei der RTR angesiedelten "Beirates für Künstliche Intelligenz“ enthalten.
Das elfköpfige "AI Advisory Board" (am 12. Dezember 2023 war die konstituierende Sitzung) wird die Politik in fachlichen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen rund um das Thema Künstliche Intelligenz beraten.
Dabei geht es darum, wirtschaftliche Potenziale zu heben, bei Fragen zu unterstützen und insgesamt Wissen zu KI zu bündeln.

So wird ein Mehrwert für die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen.
Das AI Advisory Board wird ebenfalls an der Überarbeitung der österreichischen KI-Strategie mitwirken, die noch im ersten Halbjahr präsentiert wird.
Die elf Mitglieder des Beirates sind ausgewiesene Expertinnen und Experten und verfügen über ausgezeichnete Kenntnisse in den Bereichen Ethik, Forschung, Ökonomie, Recht oder Technik.

icon AI Advisory Board

Die derzeitigen Mitglieder des AI Advisory Boards sind Expertinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft: 

  • Horst Bischof (TU Graz)
  • Markus Fallenböck (Uni Graz)
  • Nikolaus Forgó (Uni Wien)
  • Sabine T. Köszegi (TU Wien)
  • Bernhard Moser (ASAI)
  • Clara Neppel (IEEE Technology Centre GmbH)
  • Walter Peissl (Akademie der Wissenschaften)
  • Carina Zehetmaier (Women in AI)

Servicestelle für KI in der RTR

Um die Umsetzung des europäischen AI-Acts zu unterstützen, wird die Servicestelle für Künstliche Intelligenz in der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) etabliert. Der Antrag auf ein entsprechendes Bundesgesetz, mit dem das KommAustria-Gesetz sowie das Telekommunikationsgesetz 2021 geändert werden sollen, wurde im Verfassungsausschuss des Österreichischen Parlaments eingebracht.

Damit wird Österreich eines der ersten Länder mit einer entsprechenden KI-Servicestelle. Am 12. Dezember 2023 fand bereits die Kick-Off Veranstaltung im Bundesministerium für Finanzen statt. Dabei wurden in World Café wichtige Themen zu Recht und Compliance, Innovationsförderung und die Ausgestaltung der Servicestelle diskutiert.

KI-Servicestelle: Mehr Rechtssicherheit und Anwendungskompetenz

Wesentliche Aufgaben der KI-Servicestelle liegen darin, Transparenz und Rechtssicherheit sicherzustellen und die Chancen und Innovationen für Unternehmen nutzbar zu machen. Die Unternehmen sollen wissen, was rechtlich möglich ist. Im Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive erhalten Bürgerinnen und Bürger Basisinformationen zu Künstlicher Intelligenz und deren Anwendung.

Endausbau: KI-Behörde

Die KI-Servicestelle soll in einem weiteren Ausbauschritt in eine KI-Behörde übergehen. Die KI-Behörde wird eine Behörde mit Servicecharakter. 

So soll gewährleistet werden, dass KI-Systeme, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht und in der Union verwendet werden, sicher sind und die Grundrechte und Werte der EU wahren.
Dabei wird ein "risikobasierter" Ansatz verfolgt: Je höher das Risiko, desto strenger die Vorschriften.

WAS SAGT DIE KI ÜBER SICH SELBST

Als KI-Modell habe ich keine persönliche Meinung, Überzeugungen oder Präferenzen. Meine Aufgabe besteht darin, Informationen und Perspektiven bereitzustellen, um Nutzern bei der Bildung ihrer eigenen Meinungen und Entscheidungen zu helfen.

Kompetenzbildung in der Bevölkerung

Neben der Transparenz ist es auch wichtig, die Menschen im Umgang mit KI und den damit verbundenen Risiken aber auch Chancen vertraut zu machen.
Im Rahmen der Digitalen Kompetenzoffensive gibt es auch einen Schwerpunkt KI-Basiswissen. Durch gelehrte digitale Kompetenzen lässt sich Vertrauen in moderne Technologien stärken.

icon Gemeinsame Aktivitäten

Das Arbeitsprogramm der "Digitalen Kompetenz-offensive für Österreich" ist gemeinsam mit allen Stakeholdern entwickelt.

Umgesetzt wird es über eine Geschäftsstelle für digitale Kompetenzen, die in Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD GmbH) eingerichtet wird.

 

Das Programm "Digital Skills for All" wird ausgerollt und soll niederschwellig Basis-Skills vermittelt.

Stattfinden sollen sie an Aufenthaltsorten wie Jugendzentren, Musikvereine oder Seniorenheime, die zu Lernorten umfunktioniert werden.

RAHMENBEDINGUNGEN

Die Rahmenbedingungen für die KI-Nutzung brauchen politische Gestaltung auf europäischer Ebene, sonst werden die KI-Regeln nur von den Anbietern in den USA und China geschrieben. Das kann nicht unser Ziel sein.

Staatssekretär Florian Tursky
KOMPETENZ & TRANSPARENZ

Um die Chance von KI nutzen zu können braucht es ganz klar Kompetenz und Transparenz. Beides erreichen wir mit der Umsetzung des KI-Maßnahmenpakets und der Überarbeitung der österreichischen KI-Strategie

Staatssekretär Florian Tursky
KENNZEICHNUNG

Transparenz ist wichtig um Vertrauen zu schaffen. Daher führen wir eine KI-Kennzeichnungspflicht ein. Wie die Nährstoffangabe bei Lebensmitteln üblich ist, soll jede Österreicherin und jeder Österreich in Zukunft wissen, wann sie mit künstlicher Intelligenz interagieren.

Staatssekretär Florian Tursky

KI-Strategie wird 2024 vorgestellt

Die österreichische KI-Strategie wurde im Sommer 2021 als agile Strategie vorgestellt und wird aktuell überarbeitet. Bei der Ausarbeitung werden alle Ressorts im Rahmen des AI Policy Forums, Expertinnen und Experten aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Interessensvertretungen integriert.