Künstliche Intelligenz

AI Advisory Board

Das AI Advisory Board aus hochkarätigen KI-Fachleuten hat sich konstituiert und wurde am 12. Dezember 2023 offiziell vorgestellt und als beratendes Gremium eingesetzt.

Österreich geht bei der Umsetzung des AI Acts voran und schafft eine KI-Servicestelle. Sie soll Rechtssicherheit für Unternehmen und Beratung für Bürgerinnen und Bürger bieten. Mit dem AI-Advisory Board gibt es nun eines der europaweit ersten Gremien, das die Bundesregierung und die KI-Servicestelle bei der Umsetzung des AI-Acts und die Nutzung von Chancen der KI beraten soll. 
 

Die Mitglieder des AI Advisory Boards

Die acht Mitglieder des KI-Beirats sind Expertinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft und werden zukünftig noch mit Expertinnen und Experten aus dem Medienbereich erweitert. Quelle: BKA/Wilde Tarek

Hochkarätige Expertise im AI Advisory Board

Das konstituierte AI Advisory Board wird die Politik in fachlichen, gesell-schaftlichen und ethischen Fragen rund um digitale Kompetenz beraten.
Die acht Mitglieder sind Expertinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft und werden zukünftig noch mit Expertinnen und Experten aus dem Medienbereich erweitert.

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Für die verantwortungsvolle und erfolgreiche Nutzung von künstlicher Intelligenz brauchen wir Kompetenz bei der Reflexion und Anwendung. Das AI Advisory Board und die neue Servicestelle für künstliche Intelligenz stellen das sicher.

Horst Bischof, ab 2023 Rektor der TU Graz, studierte Informatik an der TU Wien, wo er 1990 diplomierte und 1993 promovierte.
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Horst Bischof, ab 2023 Rektor der TU Graz, studierte Informatik an der TU Wien, wo er 1990 diplomierte und 1993 promovierte. Die Habilitation in Angewandter Informatik erfolgte 1998.

Seit 2001 ist er Professor für Computer Vision am Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen an der TU Graz.

Horst Bischof hat mehr als 750 begutachtete Arbeiten verfasst (h-index=96). Viele dieser Arbeiten wurden mit nationalen und inter-nationalen Preisen ausgezeichnet (mehr als 20).

Univ.-Prof. Dr. Markus Fallenböck, LL.M. beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation.
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Univ.-Prof. Dr. Markus Fallenböck, LL.M. be-schäftigt sich über 20 Jahre mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzung der digitalen Transformation. 

Er ist Vizerektor für Personal und Digitalisierung sowie Universitätsprofessor für Technologie- und Innovationsrecht an der Universität Graz.

Bis September 2022 verantwortete er die Bereiche Finanzen, Personal und Recht an der Universität für Weiterbildung Krems. Davor war er geschäfts-führender Gesellschafter beim Fintech Sunrise (früher Own360) und weiterhin Miteigentümer.

Der gebürtige Grazer Jahrgang 1973 hat an der Universität Graz und der Yale Law School Rechtswissenschaften studiert.

Nach Stationen als Assistent an der Universität Graz und bei McKinsey war er 20 Jahre in Managementfunktionen tätig - Bereich Medien und Digitalisierung (evolaris, Styria, Iventa, Verlagsgruppe News).

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó ist Professor für Technologie- und Immaterialgüterrecht an der Universität Wien.
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Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó ist Professor für Technologie- und Immaterialgüterrecht an der Universität Wien.

Umfangreiche Grundlagen- und Drittmittel-forschung für europäische, deutsche und österreichische Auftraggeber zu allen Fragen des IT-Rechts, insbesondere Datenschutz- und Datensicherheitsrecht.

Evaluations- und Beratungstätigkeit u.a. für die Europäische Kommission, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den Deutschen Ethikrat und verschiedene deutsche und österreichische Ministerien.

niv.-Prof. Mag. Dr. Sabine T. Köszegi ist seit 2009 Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien.
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Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabine T. Köszegi ist seit
2009 Professorin für Arbeitswissenschaft und Organisation am Institut für Managementwissen-schaften der TU Wien.

Darüber hinaus leitet sie den Executive MBA Innovation, Digitalisierung und Entrepreneurship an der TU Academy for Continuing Education, hat ein Doktorat in Sozial- und Wirtschaftswissen-schaften sowie eine Venia für das Fach Betriebs-wirtschaftslehre der Universität Wien und ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

2020 wurde sie ausgezeichnet mit dem
Käthe Leichter Staatspreis für exzellente Gender-forschung.

Aktuell leitet sie ein transdisziplinäres #ConnectingMinds-Forschungsprojekt zu assistiver Robotik in der Pflege und ist als Vor-sitzende des Österreichischen Rats für Robotik und Künstliche Intelligenz auch in der Politikberatung tätig.

Priv.-Doz. Dr. Bernhard A. Moser ist Präsident der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI), einer wissenschaftlichen Vereinigung zur Unterstützung der KI-Forschungsgemeinschaft in Österreich.
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Priv.-Doz. Dr. Bernhard A. Moser ist Präsident der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI), einer wissenschaftlichen Vereinigung zur Unterstützung der KI-Forschungsgemeinschaft in Österreich.

Er habilitierte sich in Mathematik an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und arbeitet seit
20 Jahren am Software Competence Center Hagenberg (SCCH), einem österreichischen COMET-Zentrum für angewandte Software, Data Science und AI.

Derzeit ist er Koordinator des europäischen H2020-Projekts TEAMING.AI und arbeitet seit Jänner 2023 in Teilzeit am Institut für Signalverarbeitung der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), wo er sich mit den mathematischen Grundlagen von Spiking Neural Networks beschäftigt. 

Dr. Clara Neppel ist als Senior Director European Business Operations bei der IEEE Technology Centre GmbH in Wien tätig für die IEEE-Aktivitäten und -Präsenz in Europa.
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Dr. Clara Neppel ist als Senior Director European Business Operations bei der IEEE Technology Centre GmbH in Wien tätig für die IEEE-Aktivitäten und -Präsenz in Europa.

Sie hat an der TU München in Informatik promoviert und an der Universität Straßburg einen Masterabschluss in Intellectual Property Law erworben.

Sie ist Mitglied des Aufsichtsrats von EIT Digital, des wissenschaftlich-industriellen Beirats der Research Studios Austria FSG, des Zuse Schools-Beirats im DAAD Programm "Konrad Zuse Schools of Excellence in Artificial Intelligence" sowie des Independent Advisory Board des UK RI Centre for Doctoral Training in Accountable, Responsible and Transparent AI.

Walter Peissl ist promovierter Sozial- und Wirtschaftswissenschafter und stellvertretender Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ITA) in Wien.
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Walter Peissl ist promovierter Sozial- und Wirtschaftswissenschafter und stellvertretender Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ITA) in Wien.

Schwerpunkte seiner Arbeiten liegen im Bereich Digitalisierung, dem Schutz der Privatsphäre sowie bei methodischen Fragen der Technikfolgen-Abschätzung. Er hat in praktisch allen Themenfeldern des ITA bereits an Projekten mitgewirkt oder diese geleitet.

Seine Publikationsliste umfasst mehrere Bücher und zahlreiche Artikel zu einem breiten Themenspektrum. Zuletzt erschien der  Sammelband "Technology Assessment in a Globalized World"

Carina Zehetmaier ist Juristin und Expertin im Bereich Menschenrechte und Demokratisierung und arbeitete als solche vor allem in Internationalen Organisationen und repräsentierte zuletzt Österreich in den Vereinten Nationen in Genf.
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Carina Zehetmaier ist Gründerin und Geschäftsführerin der KI Unternehmen "Paiper.One" und "AILands".

Sie ist Beraterin, Sprecherin und Lehrende im Bereich “rechtliche und ethische Aspekte vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz ” und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von KI auf die Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Sie ist die Präsidentin des Vereins Women in Artifical Intelligence Austria, ein inter-disziplinäres Netzwerk von KI-Expertinnen, und setzt sich als solche für mehr Vielfalt und Inklusion in der KI ein.


AI Advisory Board Aufgaben

  • Information und Beratung der mit KI Angelegenheiten befassten Mitglieder der Bundesregierung sowie der RTR-GmbH über aktuelle Entwicklungen im Bereich KI. Dies umfasst technische, ethische und gesellschaftliche Aspekte.
     
  • Beobachtung der technologischen Entwicklung von KI in- und außerhalb der EU und Bewertung der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für Österreich.
     
  • Fokussierung durch Unterstützung der mit KI Angelegenheiten befassten Mitglieder der Bundesregierung sowie der RTR-GmbH bei der Priorisierung der vielfältigen KI Aspekte und der Konzentration auf die wichtigsten Themen.
     
  • Strategische Planung und Beratung der Bundesregierung im Rahmen des AI Policy Forums bei der Entwicklung und Umsetzung der Strategie für Künstliche Intelligenz einschließlich der Festlegung von Zielen, Prioritäten und Maßnahmen.

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Ziele sind das Heben wirtschaftlicher Potenziale, bei Fragen zu unterstützen beziehungsweise zu vermitteln und das Wissen zu Künstlicher Intelligenz zu bündeln und verfügbar zu machen.
Das schafft einen Mehrwert für die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig wird die Grundlage für die künftige KI-Behörde gelegt, die auch den rechtlichen Rahmen überwacht.