Trophäe Staatspreis Digitalisierung 2023 mit bunter Fahne 

Verleihung am JOYN ORF 4GAMECHANGERS Festival 2024

Staatspreis Digitalisierung

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Am 14. Mai 2024 wird der Staatspreis Digitalisierung 2023 übergeben. In sechs Kategorien werden die innovativsten Projekte und Produkte des Digitalsektors ausgezeichnet.
Die Verleihung wird live übertragen.
Seien Sie dabei!

Bunter Hintergrund mit den Informationen der Kategorien zum Staatspreis Digitalisierung 2023
icon Staatspreis Digitalisierung 2023

Gemeinsam mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erfolgte die Einreichphase der Projekte. Die Bewertung wurde von einer hochkarätig besetzten Jury vorgenommen.

 

Die Übergabe des

Staatspreis Digitalisierung 2023 findet am

JOYN ORF 4GAMECHANGERS Festival 2024 am 14.5.2024 20:00 Uhr statt.

 

Verfolgen Sie den Event im Fernsehen oder 

via Facebook.

4GAMECHANGERS Festival

von 14. bis 16. Mai 2024 in der MARX Halle in Wien bietet eine einzigartige Bühne für Vordenker, Kreative und digitale Pioniere und schafft eine interaktive Plattform, um sich mit Gleichgesinnten generationenübergreifend zu vernetzen und die neuesten globalen Trends zu diskutieren.

Seit 2022 wird das 4GAMECHANGERS Festival von ProSiebenSat.1 PULS 4/JOYN und ORF gemeinsam veranstaltet.

Das 4GAMECHANGERS Festival ist vielfältig. Von inspirierenden Gesprächen mit Top-Speakern bis hin zu zukunftsweisenden Panel-Diskussionen und Keynotes.

Nominiert für den Staatspreis Digitalisierung 2023

Digitale Transformation und Innovation

SIHGA GmbH "Feuchtemonitoring im Bau - digitaler Holz-/Mineralschutz mit KI Unterstützung - Monitorix"

PJ Monitoring GmbH mit SBB "Digitaler Bahntransport: Automatische Bremsprobe per Tablet"

AMAG Austria Metall AG "AMAG / coilDNA - Die Verbindung der physischen mit der digitalen Welt"

Digitale Kompetenzen, Aus- und Weiterbildung

Wirtschaftskammer Österreich "Digitale Lernwelten für Lehrlinge"

Technische Universität Wien Institut für Computertechnik "MELODI: A Mass e-Learning System for Design, Test, and Prototyping of Digital Hardware"

Schubu Systems GmbH "SchuBu - Digitale Grundbildung"

Gesundheit, Ernährung und Fitness (e-Health)

Roots Health GmbH "Entwicklung einer digitalen, holistischen Stoffwechsel-Plattform mit Fokus Frauengesundheit (Hello inside)"

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Oberösterreich "Mein Blut: die Digitalisierung der Blutspende in OÖ, vom Gesundheitsfragebogen bis zum Befund"

g.tec medical engineering GmbH "ecoveriX Neurorehabilitation"

Interaktion und Konnektivität

Hutchison Drei Austria GmbH "5G+ Fix: Das weltweit erste mobile Internet mit Bandbreiten-Garantie"

Reisenbauer Solutions GmbH "360° Energiemanagement beim PHOENIX CONTACT Headquarter Vienna"

Generationen und Inklusion

CFS Consulting, Franchise & Sales GmbH "capito digital - Das KI-Tool für Leichte Sprache"

Rafal Francis Johann "Totoy - Sprachenübergreifender KI-Assistent für Dokumente"

Commend International GmbH "IVY Virtual Assistent - das erste Conversational AI System für professionelles Leitstandmanagement"

Lifestyle, Jugend und e-Sports

X-Net Services GmbH "Fake-Shop Detector"

Skilled Events and New Media GmbH mit A1 Telekom Austria AG "A1 Austrian eSports Festival"

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Der Staatspreis Digitalisierung würdigt innovative digitale Produktionen und Entwicklungen und verleiht ihnen Sichtbarkeit.

Erstmals 2019 in Österreich vergeben, war der Staatspreis Digitalisierung eine Neuauflage des Staatspreises Digital Solutions.

Ausgezeichnet werden österreichische Innovationspioniere, deren Projekte durch ihren hohen Innovationsgrad, die Qualität der Umsetzung und Usability sowie den Mehrwert für die User und ihr Marktpotenzial überzeugen.

Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung Österreichs als Digitalisierungs-, Innovations- und Technologiestandort.

Der Wettbewerb war themenoffen mit folgenden Kategorien:


Digitale Transformation und Innovation

Prozesse und Geschäftsmodelle können in der Digitalisierung grundlegend neugestaltet werden. Durch Digitalisierung können Unternehmen ihre internen Prozesse optimieren, neue Geschäftsmodelle erschließen und neuartige Kombinationen von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten bis hin zu übergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken schaffen. Der Staatspreis Digitale Transformation und Innovation widmet sich diesem Themenfeld und zeichnet vorbildliche Leistungen aus.

Digitale Kompetenzen, Aus- und Weiterbildung

Die erfolgreiche digitale Transformation Österreichs ist entscheidend um die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze der Zukunft zu sichern. In diesem Zusammenhang spielen digitale Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Rolle.  
Digitale Kompetenzen werden heutzutage als "Basis" für alltägliche Lebens- und Arbeitssituationen gesehen. Grundlegende digitale Kompetenzen und entsprechende Aus- und Weiterbildungen sind mittlerweile unumgänglich, um im digitalen Zeitalter anpassungs- und anschlussfähig zu bleiben – in Beruf und Freizeit.  Der Staatspreis Digitale Kompetenzen, Aus- und Weiterbildung widmet sich diesem Themenfeld und zeichnet vorbildliche Leistungen aus

Gesundheit, Ernährung und Fitness (e-Health)

Durch die Digitalisierung des Gesundheitswesens wurde das Thema Gesundheit immer individueller und interaktiver. Große Erwartungen werden an m-Health-Anwendungen gestellt: Telemedizin am Smartphone, der elektronische Ernährungsratgeber mit Nährwertangaben am Handy, Arzttermine per Push-Mitteilung oder der persönliche Gesundheitsassistent am Handy, all das ist bereits Realität. Die großen Herausforderungen bei m-Health Anwendungen und e-Health Produkten sind die Gewährleistung der Datensicherheit und das Qualitätsmanagement. Der Staatspreis Gesundheit, Ernährung und Fitness (e-Health) widmet sich diesem Themenfeld und zeichnet vorbildliche Leistungen aus.

Interaktion und Konnektivität

5G und Glasfaserleitungen bilden leistungsfähige Kommunikationsnetzwerke zur Basis digitaler Aktivitäten:  Vernetzte Kommunikationstechnologien verändern unser Leben, Arbeiten und Wirtschaften grundlegend. Sie verändern die Art unseres Zusammenlebens und bringen neue Lebensstile, Verhaltensmuster und Geschäftsmodelle hervor. So sorgen das Internet of Things sowie Datenübertragung in Echtzeit für neue Messtechniken und Sensoren oder etwa die Maschine-Maschine-Konnektivität für revolutionäre Veränderungen im Privat- und Wirtschaftsleben. Außergewöhnliche Projekte in diesen Handlungsfeldern fördert der Staatspreis für Interaktion und Konnektivität.

Generationen und Inklusion

Die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen betreffen nicht nur eine Teilgruppe, sondern alle Mitglieder der Gesellschaft. Die digitale Inklusion zielt hier darauf ab, allen Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Denn sie ist auch für viele Ältere und Menschen mit Behinderungen zu einem selbstverständlichen Teil ihres Alltags geworden: Immer wieder neue digitale Technologien, entsprechende Geräte und spezifische Anwendungen wollen kennengelernt und genutzt werden. Damit steht auch der kompetente Umgang mit diesen Neuerungen im Zentrum des digitalen Wandels. Gleichzeitig entsteht die Frage, wie die Digitalisierung für den Zusammenhalt zwischen den Generationen und gesellschaftlichen Gruppen genutzt werden kann. Der Staatspreis Generationen und Inklusion hat diese Themen im Fokus.

Lifestyle, Jugend und e-Sports

Die Einbettung digitaler Medien in den Alltag schafft einen Digital Lifestyle, der sich durch den selbstverständlichen Gebrauch von digitalen und sozialen Medien, Onlinediensten sowie Apps auszeichnet. Die digitale Transformation erzeugt somit eine hybride Kultur aus gemischter Realität: Die Wirklichkeit wird um virtuelle Informationen angereichert. Dabei gelten alle Alterskohorten ab den Generationen Y und Z als Digital Natives. Für sie ist auch e-Sport Massenphänomen, Jugendkultur und Wettkampf in einem, bei dem man sich in Video-und Computerspielen misst. Herausragende digitale Produkte und Lösungen aus diesen Bereichen werden mit dem Staatspreis Lifestyle, Jugend und e-Sports ausgezeichnet.

Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Studierte Publizistik an der Uni Wien. Sie startete ihre Laufbahn bei der pressetext Nachrichtenagentur GmbH. 2010 wechselte sie zum Kurier und dem Portal futurezone. Im Februar 2014 übernahm sie die stellvertretende Leitung der futurezone, seit Jänner 2016 ist sie Chefredakteurin.

Claudia Zettel, Stv. Leitung und Chefredakteurin futurezone
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Promotion 2005 an der Johannes-Kepler-Universität in angewandter Mathematik. Seit 2007 arbeitet er im Center for Digital Safety & Security am AIT, wo er sich mit verschiedenen Aspekten der Digitalisierung und Datennutzung in unter-schiedlichen Anwendungsbereichen wie Krisenmanagement, industrielle Produktion oder Gesundheit beschäftigt. Ist Mitglied des Gaia-X Hub Austria Management Boards, Mitglied des Vorstands von Public Safety Communication Europe, Leiter Arbeitsgruppe Datenräume in OVE-GIT

Mario Drobics, Leiter der Competence Unit für Cooperative Digital Technologies am AIT
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Forschung zu Zukunftsthemen wie Datenräumen,Methoden des "Federated & Privacy Preserving" maschinellen Lernens oder hybriden Funknetzen für industrielle Applikationen. Unterstützt Unternehmen bei Digitalisierungslösungen. Als Mitglied von Forschungsgruppen zur Entwicklung von
3D-Druckverfahren für Stahlteile an der Carnegie Mellon University und der Stanford University beschäftigte er sich bereits in den 90er Jahren mit Digitalisierung. War tätig Voest Alpine Industries in Baltimore, BMW Münche

Robert Merz, Gründer und CEO der Digital Factory Vorarlberg GmbH
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Ist Vice President und Chief Product Expert in der Abteilung Digital Supply Chain und Manufacturing der SAP SE in Walldorf, Deutschland. Zuvor war er verantwortlich für die Internet Of Things Services in der SAP Technologieplattform und leitete das SAP Forschungszentrum Dresden. Promotion in Informatik an der Universität Stuttgart. Erwarb einen Executive MBA an der Universität Mannheim und der ESSEC Paris. 2012 wurde er zum Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden bis 2017 berufen

Uwe Kubach, Vice President & Chief Product Expert bei SAP SE
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Die Mathematikerin ist in der JOANNEUM RESEARCH im Bereich Vernetzung von Information und Medien in komplexen, vernetzten Anwendungsumgebungen auf der Basis neuer Softwarearchitekturen und -technologien tätig. Seit 2021 leitet sie die eine Forschungsgruppe und engagiert sich verstärkt in Richtung "Digital Care". Ziel ist, das Leben von Menschen mit Beeinträchtigung ohne Beeinträchtigung möglich zu machen. Das soll in Technologien münden, die wie "Butler" agieren: unauffällig, immer da, inklusiv

Silvia Russegger, Forschungsgruppenleiterin „Connected Computing“ bei DIGITAL
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Seit 2003 erfolgreich in unterschiedlichen Unternehmer- und Leadership-Positionen im digitalen Bereich unterwegs. Unterrichtet an mehreren Hochschulen im Bereich Technik und Innovation. Derzeit ist er aktiv als Sprecher der Geschäftsführung und CTO der Virtual Minds GmbH, einer führenden AdTech Platform in Europa. Er berät namhafte Unternehmen im Bereich der Digitalisierung, ist an mehreren Unternehmen beteiligt und ist gern gesehener Gast als Redner und Juror.

Thomas "Tom" Peruzzi, Sprecher der Geschäftsführung und CTO der Virtual Minds GmbH
Jury Staatspreis Digitalisierung 2023

Ist Experte in digitaler Medizin und Telemedizin. Er studierte Informatik an der Johannes Kepler Universität und promovierte sowie habilitierte in Medizinischer Informatik an der UMIT Tirol. Er lehrt und forscht als Universitätsprofessor für eHealth und Telemedizin an der UMIT Tirol und ist stv. Direktor Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol. Forschungsschwerpunkte sind: computergestützte Kardiologie, Telemedizin, Datenintegration, Data Science und epidemiologische Modellierung.

Bernhard Pfeifer, Univ.-Prof. eHealth, stv. Direktor andesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol