Glasfaserkabel

Initiative Breitband Austria 2030

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Beste Verbindungen für Wachstum und Zukunft: Eine leistungsfähige Kommunikations-infrastruktur ist eines der wichtigsten Fundamente für erfolgreiche Digitalisierung.
Ziel der Bundesregierung ist daher die flächendeckende Versorgung mit festen und mobilen Gigabit-Anschlüssen bis 2030.

Initiative Breitband Austria 2030

Fortschritte und Erfolge lassen sich an der Zahl der österreichischen Haushalte mit gigabitfähigen Festnetz-anschlüssen sowie mit 5G messen. Im "Digital Economy and Society Index (DESI)" zahlt die Initiative auf den Bereich "Connectivity" ein.

Die "Initiative Breitband Austria 2030" trägt mit gezielten Förderungs-instrumenten zur digitalen Chancengleichheit zwischen Stadt und Land bei.

Basierend auf der Breitbandstrategie 2030 stellt das BMF entsprechende Förderinstrumente bereit (Projektstart war im BML). Damit soll die flächen-deckende Verfügbarkeit von gigabitfähigen Zugangsnetzen sowie die Errichtung neuer, so genannter symmetrischer Gigabit-Anbindungen insbesondere für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen forciert werden.
Die ersten Ausschreibungen dafür starteten mit Herbst 2021. Die Initiative richtet sich an Länder, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Telekombetreiber und an KMU. Von den getätigten Investitionen profitieren alle Menschen.

Versorgungsgrad

Der Versorgungsgrad mit gigabitfähigen-Anschlüssen ist in Österreich stetig steigend. 5G ist sogar bereits bei 58 Prozent der Haushalte verfügbar. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich im Spitzenfeld auf Platz 3.

icon Leistungsfähigkeit

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) veröffentlichte die Breitbandzahlen für das 1. Quartal 2023. Im festen Breitband wurden rund 6 Prozent mehr und im mobilen Breitband 15 Prozent mehr Daten konsumiert als im Vorjahr.

Investitionen in die digitale Infrastruktur

Investitionen in eine gute digitale Infrastruktur sind gleichzeitig Investitionen in Zukunft, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Daher hat der Bund seit Beginn dieser Legislaturperiode Milliarden Euro an Förderungen vergeben, um ganz Österreich bis 2030 flächendeckend mit festen und mobilen Gigabitanschlüssen zu versorgen. Diese Investitionen zahlen sich aus.

Bundesminister Magnus Brunner
Grundlage für die moderne Welt

Die Grundlage für unsere moderne Welt ist die Anbindung an die digitale Infrastruktur und besonders in entlegenen Gebieten ist der Ausbau von schnellem Breitband-Internet oft kostenintensiv. Daher werden hochdotierte Fördercalls ausgeschrieben. Die flächendeckenden und zuverlässigen Internetzugänge werden entscheidend sein, ob wir zu den Digitalisierungs-Gewinnern gehören oder nicht.

Staatssekretär Florian Tursky
NOTWENDIGKEIT FÜR SCHNELLEN INTERNETANSCHLUSS

Der gestiegene Datenverbrauch von 6 % im festen Breitband und 15 % im mobilen Breitband zeigt, dass ein schneller und stabiler Internetanschluss in unserer modernen und vernetzten Welt eine absolute Notwendigkeit geworden ist. Unsere bisherigen Investitionen zahlen sich aus, denn mittlerweile haben rund 69 % aller Haushalte Zugang zu gigabitfähigem Internet.

Staatssekretär Florian Tursky
EU beschließt Gigabit-Infrastrukturgesetz

Eine gute Netzinfrastruktur ermöglicht die nahtlose Verbindung von Geräten – vom Smartphone bis zum Supercomputer. Alleine im vergangen Jahr wird die Zahl der verbundenen Geräte im Internet auf über 50 Milliarden geschätzt. Es steht daher außer Frage, dass die Netzinfrastruktur in Europa gestärkt werden muss, damit Europa zu den Digitalisierungsgewinnern zählt.

Staatssekretär Florian Tursky
EU beschließt Gigabit-Infrastrukturgesetz

Durch den europäischen Gigabit-Infrastructure-Act wird es allen Telekommunikationsanbietern in Zukunft einfacher möglich sein, die bereits bestehenden Netze zu nutzen. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von einem größeren Wettbewerb und besseren Angeboten.

Staatssekretär Florian Tursky

Gigabitzugang gesteigert

Gigabitzugang in 4 Jahren von 13 Prozent auf 69 Prozent gesteigert

Egal ob im Berufsleben oder im privaten Haushalt – ein schneller und stabiler Internetanschluss ist heutzutage unverzichtbar. Die bisherigen Investitionen in den Breitbandausbau der Bundesregierung aber auch der privaten Anbieter zahlen sich aus, denn mittlerweile haben rund 69 Prozent aller österreichischen Haushalte Zugang zu gigabitfähigem Internet.

Gründe für den gestiegenen Datenverbrauch sind meist das Streaming von hochauflösenden Videos, die zunehmende Nutzung von Messenger-Diensten und die größer werdende Anzahl von Anwendungen im Internet (Internet of Things).

Start der Beantragungsfrist für neue Breitbandförderung

Österreich investiert 375 Millionen Euro für schnelles Internet – Förderungen von 29. November bis 8. April zu beantragen.

Mit 29. November fiel der Startschuss der Beantragungsfrist für die neue Breitbandförderung. Mit einem Investitionsvolumen von 375 Mio. Euro wird die österreichische Bundesregierung den flächendeckenden Ausbau von schnellem Internet in ländlichen Gebieten vorantreiben. Die Förderung erfolgt in zwei Etappen, Beginn: 29. November 2023 in sechs Bundesländern.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass eine gut funktionierende digitale Infrastruktur entscheidend für gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben ist. Die österreichische Bundesregierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 österreichweit flächendeckende feste und mobile Gigabit-fähige Anschlüsse zu gewährleisten.

Beantragungsfrist für die neue Breitbandförderung läuft bis zum 8. April.

Fördercall in zwei Etappen
Start 29. November 2023: in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien - Budget von 175 Mio. Euro.

Start Sommer 2023: in Kärnten, Steiermark und Burgenland nach einer neuen Konsultation der Förderkarte - Budget von 120 Mio. Euro.

Zusätzlich kommen die Rückflüsse der 1. Breitbandmilliarde hinzu.

Neuer Fördercall: 25 Millionen für 5G-Projekte

Gefördert wird die Entwicklung von digitalen Anwendungen, die gigabitfähiges Internet nutzen. Neue Anträge können seit 22.11.2023 eingereicht werden.
Mehr Informationen unter Breitbandförderung.

Zweiter Fördercall
Der bereits zweite Giga-App-Fördercall ist am 22. November dieses Jahres gestartet und hat ein Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro. Letztes Jahr wurden fünf Mio. Euro an Fördermitteln vergeben.
Die Förderhöhe pro eingereichtem Projekt liegt bei maximal 80 Prozent der förderbaren Kosten.
Informationen unter "Zweiter Giga-App-Förderung".