DIE TEILHABE ALLER AN DEN CHANCEN DER DIGITALISIERUNG SICHERN

Digitales Österreich im europäischen Vergleich

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Der Vergleich macht uns nicht nur sicher, sondern auch besser: Der Digital Economy and Society Index (DESI) der EU dokumentiert, wie es um unsere digitale Leistungsfähigkeit bestellt ist. So können wir durch den Ausbau leistungsstarker Infrastruktur und die gezielte Weiterentwicklung  moderner Verwaltungsservices, digitaler Kompetenzen und des Einsatzes digitaler Technologien mehr aus der Zukunft machen.

IMPULSE FÜR EINE DIGITALE TRANSFORMATION

„Digitalisierung ist ein unverzichtbarer Treiber für Wachstum, Resilienz und Zukunftssicherung. Die digitale Transformation bringt nicht nur neues Wachstum und Arbeitsplätze, sondern reduziert Bürokratie und macht für Unternehmen und Menschen vieles einfacher. Wir stellen mit unseren Initiativen und Projekten heute die richtigen Weichen für eine erfolg-reiche Zukunft.“

Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck

Führend im internationalen Standortwettbewerb

Mit gut ausgebildeten Fachkräften, einer leistungsstarken Infrastruktur und modernen Verwaltungsservices punkten wir im internationalen Standortwettbewerb.

Der Digital Economy und Society Index (DESI) der Europäischen Kommission stellt das zentrale Messinstrument für den Digitalisierungsgrad und -fortschritt der EU-Mitgliedstaaten dar. Um die Methodik des Index zu verbessern, ein aktuelles Bild der digitalen „Leistungsfähigkeit“ der EU Mitgliedstaaten zu geben und den neuesten technologischen Entwicklungen Rechnung zu tragen, wird der DESI regelmäßig angepasst.

Der Fokus liegt dabei – in Anlehnung an Europas Digitale Dekade (2020 – 2030) – auf 4 Kernbereichen, die eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation spielen. Dazu zählen die Dimensionen „Humankapital“ im Hinblick auf die digitalen Kompetenzen, das Themenfeld „Infrastruktur“, der Bereich „Einsatz digitaler Technologien durch Unternehmen“ und das Handlungsfeld „digitale Verwaltungsservices“.

DESI | Shaping Europe’s digital future (europa.eu)

oval 66 %

der ÖstereicherInnen verfügen über grundlegende Software Kenntnisse wie Textverarbeitung oder das Erstellen von Präsentationen.

oval 50 %

beträgt die 5G-Abdeckung in Österreich und liegt damit deutlich über dem europäischen Schnitt von 14%. Das bedeutet Platz 3 bei diesem Indikator und eine Vorreiterrolle Österreichs in diesem Bereich.

oval 37 %

der heimischen Unternehmen nutzen die Potentiale im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI). Österreich liegt hier klar über dem U-Schnitt von 25%.

icon Daten & Fakten

Österreich zählt zu den Top 10 im EU-Vergleich

Highlight: Vor allem im Bereich der Digital Public Services nimmt Österreich im europäischen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Österreich überzeugt in den Bereichen Nutzerzentriertheit und Verfügbarkeit von digitalen Verwaltungsservices und erreicht bei sämtlichen Messindikatoren überdurchschnittliche Werte. Beim Ausbau von M-Government und der elektronischen Zustellung zählt Österreich zu den Spitzenreitern im EU-Vergleich.

E-Government Benchmark 2021: Österreich behauptet sich im Spitzenfeld

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Österreich bleibt im E-Government in den entscheidenden Punkten top – Ausbau von Mobile Government als richtiger Weg – Spitzengruppe der untersuchten Staaten rückt näher zusammen
Wie bereits der vor kurzem veröffentlichte E-Government Monitor 2021 mit Österreich auf dem 1. Platz in der DACH-Region belegt, zählt die Republik im E-Government-Vergleich zu den Besten in Europa. Das zeigt nun auch der E-Government Benchmark 2021, wo Österreich den Rang 6 unter 36 untersuchten Ländern einnimmt. Schwankungen in den Werten der Spitzengruppe sind durch die wechselnden Schwerpunkte der Untersuchung keine Seltenheit, insgesamt rücken diese Länder in ihren Bemühungen um die Digitalisierung der Verwaltung noch näher zusammen. Der E-Government Benchmark-Rahmen wurde im Jahre 2012 durch die Europäische Kommission neu konzipiert und 2016 aktualisiert.

Österreich als Vorbild bei der digitalen Verwaltung

Die App “Digitales Amt” punktet mit hoher Zugänglichkeit und mobiler 24/7-Verfügbarkeit.

Der "E-Government Benchmark" der Europäischen Kommission untersucht seit 2001 jährlich digitale Verwaltungsservices (E-Government) – dieses Jahr in den 27 EU-Mitgliedsländern, Island, Montenegro, Norwegen, Serbien, der Schweiz und der Türkei sowie im Vereinigten Königreich, in Albanien und Nordmazedonien.

Als Grundlage für den Vergleich dienen die aus der Digitalen Agenda der Europäischen Union entnommenen Benchmarks Nutzer/innenzentriertheit, Transparenz, grenzüberschreitende Services und technologische Schlüsselelemente für eine Online-Serviceabwicklung.

Diese vier zentralen Benchmarks werden jährlich rollierend anhand von einzelnen Lebenslagen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen untersucht, die eine Interaktion mit öffentlichen Stellen notwendig machen. Für den E-Government Benchmark 2021 wurden die Lebenslagen Neugründung eines Unternehmens sowie Karriere, Familie und Studium untersucht.

eGovernment benchmark 2021 | Shaping Europe’s digital future (europa.eu)

oval 4.

in Cross-border Services

  • Cross-border Online Availability (78%),
  • Cross-border User Support (83%)
  • Cross-border eID (66%) und
  • Crossborder eDocuments (61%)
oval 7.

in User Centricity

  • Online Availability (94 %)
  • Mobile Friendliness (99 %)
  • User support(95%)
oval 9.

in Key Enablers

  • eID (80%*)
  • eDocuments (90%)
  • Authentic sources (Datenabfragen in Registern)(75%)
  • Digital Post (100%).
oval 10.

in Transparenz

  • Transparency of service delivery (76%),
  • Transparency of personal data (87%) und
  • Transparency of service design (69%)
icon Daten & Fakten

Die Lage in Österreich

Highlight: Österreich hat sich deutlich in den Bereichen „cross-border eDocuments“, „mobile friendliness“ und „cross-border eID“ verbessert. Es konnten im Bereich „Mobile Friendliness“ 99 Prozent und im Bereich der Digitalen Post sogar 100 Prozent erreicht werden.. elektronischen Zustellung zählt Österreich zu den Spitzenreitern im EU-Vergleich.

E-Government Monitor 2021: D-A-CH-Ländervergleich

oval 76 %

der ÖsterreicherInnen nutzen Verwaltungsservices wie oesterreich.gv.at bereits online.

oval 83 %

kennen oder nutzen oesterreich.gv.at bereits. Das bedeutet im Ländervergleich Platz 1

oval 80 %

der BürgerInnen suchen online nach Informationen, Zuständigkeiten und Öffnungszeiten.