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DIE ERSTE ADRESSE FÜR DIGITALEN UNTERRICHT

PORTAL DIGITALE
SCHULE

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Die Corona-Krise hat gezeigt: Die Vielzahl an Applikationen, Kommunikationswegen und Webpages ist verwirrend und wenig benutzerfreundlich. Das Portal Digitale Schule des Bildungsministeriums soll die Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern verbessern.

PODS – das Portal Digitale Schule

Als One-Stop-Shop stellt das Portal die wichtigsten Verwaltungs- und pädagogischen Applikationen auf einen Blick zur Verfügung. Der Zugrif auf all diese digitalen Unterrichts-Instrumente – wie etwa Sokrates, Eduthek, Moodle, LMS, MS Teams etc. – wird mit nur einem einzigen Account und damit mit nur einer einzigen Anmeldung möglich sein. Dieser „Single Sign On“ soll es allen Beteiligten erleichtern, miteinander zu interagieren und die unterschiedlichen EinzelApplikationen in einer zentralen Übersicht einfacher und schneller fnden und bedienen zu können. So wird der Umgang mit digitaler Bildung für Lehrende, Schülerinnen und Schüler und – ab Dezember 2020 – auch für Eltern wesentlich erleichtert.

IMPLUSE FÜR MEHR KRISENFESTIGKEIT

„Wir nützen den Schwung vom Distance-Learning, der sich
während des Lockdowns in den Schulen aufgebaut hat:
Dort konnten wir beobachten, dass der digitale Unterricht
nicht nur bei jungen Kolleginnen und Kollegen, sondern
auch bei älteren Lehrerinnen und Lehrern gut funktioniert.
Nun gilt es, die passenden Instrumente dafür zu schafen.“

Bildungsminister Heinz Fassmann

Vereinheitlichung der Plattformen – für sicheren Durchblick

Viele Schülerinnen und Schüler aber auch Eltern wünschen sich nach den Erfahrungen in der Corona-Krise eine Reduktion der vielen unterschiedlichen Lernmanagementsysteme. Und für Lehrende ist ein einheitlicher Zugang eine Erleichterung.

Das Bildungsministerium setzt dies nun um: Ziel ist es, den Einsatz von Lernplattformen auf eine Anwendung nach Wahl pro Schulstandort zu reduzieren – und Prozesse zu vereinheitlichen. Schulen werden bei diesem Umstellungsprozess begleitet und unterstützt.

Das Portal Digitale Schule im Detail

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PODS schaft eine Schnittstellt für eine Vielzahl an wichtigen digitalen Bildungstools. Etwa die Schulverwaltungsprogramme Sokrates und Untis – Sokrates bündelt alle Stammdaten von Lernenden und Lehrenden inklusive Noten; das Klassenbuch Untis vereint alle Stundenpläne und welche Lehrerperson wann und wo unterrichtet. Das integrierte elektronische Klassenbuch soll demnächst der Standard in allen Bundesschulen sein. So könne man ab diesem Zeitpunkt auch mit den Eltern auf einheitlichem Wege kommunizieren.

 

 

 

Zusätzlich wurden Schnittstellen geschafen für LernmanagementSysteme wie Moodle oder LMS, für das Weiterbildungsprogramm der pädagogischen Hochschulen PH-Online sowie für die vom Bildungsministerium betriebene Lernmaterialsammlung Eduthek und die Bildungsmedienplattform edutube. Außerdem ermöglicht eine Schnittstelle zum digitalen Bücherregal Digi4School ermöglicht den Zugrif auf digitale Schulbücher.

Masterplan Digitalisierung – der 8-Punkte-Plan für digitalen Unterricht

Die ersten, wichtigen Schritte für die Weiterentwicklung der digitalen Bildungsnation Österreich wurden bereits gesetzt. Doch mit der Realisierung dieses umfassenden 8-Punkte-Plans wird Digitalisierung noch nachhaltiger im Bildungswesen verankert und ein maßgeblicher Fortschritt für ein zukunftsorientiertes Bildungssystem erzielt.


1. PODS – Portal Digitale Schule

Der erste Punkt des Masterplans des BMBWF ist bereits seit dem Wintersemester des Schuljahres 20/21 in den Schulen des Bundes im Einsatz und wird kontinuierlich erweitert werden.

2. Vereinheitlichung der Plattformen

Gemeinsam mit PODS wurde auch dieser Prozess im Sommer 2020 angestoßen. Der Einsatz von Lernplattformen wird seitdem evaluiert und Empfehlungen pro Schulstandort erarbeitet.

3 . Lehrendenfortbildung

Damit sich alle Pädagoginnen und Pädagogen auf das Unterrichten mit Informations- und Kommunikationstechnologien in Blended und Distance Learning Settings gut vorbereiten können, wurde im 2020 Sommer zusätzlich ein umfangreiches Angebot an Schulungen und Weiterbildungen zur Nutzung einer einheitlichen Plattform zur Verfügung gestellt.

4. Ausrichtung der Eduthek nach Lehrplänen

Die Eduthek liefert als digitale Plattform vertiefende Übungsmaterialien für alle Schularten und Unterrichtsgegenstände. In technischer Hinsicht bündelt sie anhand eines einheitlichen Katalogsystems digitale Bildungsinhalte und Contents. Um die zielgenaue Suche nach passenden Angeboten noch zu verbessern und den Lehrerinnen und Lehrern ein optimales Service zu bieten, werden in einem nächsten Ausbauschritt bis zum kommenden Schuljahr alle digitalen Lehr-und Lernressourcen nach den Lehrplänen ausgerichtet.

5. Gütesiegel für Lern-Apps

Für eine Erweiterung des inhaltlichen Angebots innovativer und digitaler Bildungsmedien werden in Anlehnung an internationale Good Practice LernApps geprüft und als Bildungsmedien für den Einsatz im Blended und Distance Learning zertifziert.

6. Ausbau der schulischen Basis-IT-Infrastruktur

Durch Investitionen in die Basis-IT-Infrastruktur werden die Rahmenbedingungen für digital unterstützten Unterricht an den Bundesschulen in den nächsten vier Jahren wesentlich verbessert. Zur ITBasisinfrastruktur zählen eine auf Glasfaser basierende performante Breitbandanbindung am jeweiligen Schulstandort sowie eine leistungsfähige und ausreichende WLAN-Versorgung in den einzelnen Unterrichtsräumen.

7. Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler

Um den Zugang der Schülerinnen und Schüler zu einem eigenen Lerngerät sicherzustellen, ist für das Schuljahr 2021/22 die Ausstattung der 5. und 6. Schulstufe mit digitalen Endgeräten geplant. In den folgenden Schuljahren erfolgt die Ausstattung schrittweise mit jeder neuen 5. Schulstufe.

8. Digitale Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer

Schulen, die sich erfolgreich an einem Call für Schüler/innengeräte beteiligen, sollen im Rahmen einer pädagogischen Initiative auch zusätzliche Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer erhalten. Darüber hinaus werden im Zuge von Schulneubau und Schulsanierungen im Bundesschulbereich verstärkt Arbeitsräume für Lehrende ausgestattet.