E-Commerce: Online-Shops als Wettbewerbsvorteil

Wertschöpfung mit Onlineshops & E-Commerce steigern 

Die Ausgangslage zeigt jede Menge Potenzial für Digitalisierung: Jedes dritte Unternehmen misst der digitalen Technologie noch keine relevante Rolle für das eigene Gesellschaftsmodell bei. Nur 25% der österreichischen Unternehmen verkaufen ihre Produkte und Dienstleistungen auch online. Vielen KMU mangelt es an Fachwissen für den Online-Vertrieb, insbesondere beim Online-Marketing und der Cyber-Sicherheit. Die Unternehmen, die noch keinen Online-Vertriebskanal nutzen, sehen ihr Angebot entweder als nicht geeignet für den Online-Vertrieb oder haben sich mit dem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt. __PRESENT

Onlineshops als Existenzgrundlage in der Krise

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Onlineshops nicht nur ein Wettbewerbsvorteil sind, sondern das wirtschaftliche Überleben eines Unternehmens entscheiden können. Diese Erfahrung haben Gewerbetreibende in Österreich im Zuge der Geschäftsschließungen nun schmerzhaft machen müssen.

Um gestärkt und besser gerüstet für zukünftige Herausforderungen aus dieser Krise hervorzugehen, muss nun insbesondere bei den österreichischen KMU (Klein- und Mittelunternehmen) und EPU (Ein-Personen-Unternehmen) angesetzt werden, den Auf- und Ausbau von Online-Vertriebskanälen als wichtige Ergänzung ihrer bisherigen Geschäftsmodelle zu verankern.

Der Weg zu erfolgreichem E-Commerce

Die erfolgreiche Digitalisierung im Handel ist keine rein technische Herausforderung. Um das Ziel, eine stärkere Durchdringung der österreichischen Wirtschaft mit e-Commerce, zu erreichen, muss das Thema in seiner gesamten Komplexität dargestellt werden. Mit seinen kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen bietet das BMDW vielfältige Unterstützung.
 

  1. Kompetenzaufbau: Umfragen zeigen, dass es österreichischen Unternehmen an Kompetenzen mangelt. Ziel ist es, die Entwicklungspotenziale und konkrete Bildungsmaßnahmen weiter auf- und auszubauen.
     
  2. Befähigen: Für die vielen Unternehmen, die sich mit dem Thema E-Commerce noch gar nicht beschäftigt haben oder momentan keine Möglichkeit sehen, wie sie ihr Angebot online anbieten können, wird ein spezieller Leitfaden entwickelt. Dieser soll erste Informationen bieten und neue Perspektiven eröffnen.
     
  3. Regionalität stärken: Digitalisierung, Regionalisierung und Klimaschutz sind wesentliche Punkte des Regierungsprogramms. Die Möglichkeiten der Digitalisierung wirken dabei themenübergreifend: sie stärkt die regionale Vernetzung, hält die Wertschöpfung im Land und die Transportwege klimaschonend möglichst kurz. Damit werden rot-weiß-rote Kaufentscheidungen gefördert und die heimische Wirtschaft gestärkt.

Projektziele und Vorteile im Überblick

  • Sichtbarmachen von österreichischen Unternehmen
  • Bestehende Online-Shops österreichischer Unternehmen leichter auffindbar machen
  • Interesse an Online-Präsenz und Vertrieb bei Unternehmen wecken, die in diesem Bereich bisher noch nicht tätig sind
  • niederschwellige Angebote für Unternehmen schaffen, sich beim E-Commerce zu entwickeln
  • Standortbestimmung bei Online-Kompetenzen sowie Auf- und Ausbau der benötigten Kompetenzen
  • Konsumentinnen und Konsumenten motivieren, mit ihren Kaufentscheidungen die österreichische Wirtschaft zu unterstützen
  • Regionalität in den Fokus bringen („Ich kauf regional, das geht auch digital!“)